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Sie wollen mehr über uns, die BRUNA, wissen ?
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Mein Name ist Dr. Rudolf Landrock
Ich bin der Bundesvorsitzende der BRUNA |
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Vorgänger im Amte war der Brünner Karl Walter Ziegler
der fast 20 Jahre an der Spitze der BRUNA stand und den
die Bundesversammlung 2011 zum |
Als 1945 die Brünner Deutschen aus der Stadt vertrieben wurden, fanden
später viele in Österreich, noch mehr in den damaligen "Besatzungszonen", der
späteren Bundesrepublik Deutschland eine neue Heimat. Viele waren aber
auch in alle
Himmelsrichtungen zerstreut.
Bald aber regte sich der alte Gemeinschaftssinn dieser Menschen, sie suchten Verwandte, Bekannte, Freunde, die ihnen wieder Rückhalt geben sollten; man wollte sich auch gegenseitig helfen. Und so kam es, daß anstelle der vielen Vereine, die die Brünner in ihrer Heimatstadt zusammengehalten hatten, im Jahre 1950 in Schwäbisch Gmünd ein neuer Verein gegründet wurde -- die
BRUNA
Heimatverband der Brünner in der
Bundesrepublik Deutschland e.V.
Die BRUNA ist ein nach deutschem Recht gemeinnütziger Verband.
In der Satzung heißt es u.a.:
Unsere Hauptaufgabe ist, soviel wie möglich von dem, was an das Brünner Deutschtum erinnert, zu dokumentieren. Es hatte sich in Jahrhunderten bis zum Jahre 1945 entwickelt, und die Erinnerung daran soll wach gehalten werden, da die wenigen in Brünn zurückgebliebenen Deutschen dies nicht vermögen.
Dies tun wir auch im Vertrauen darauf, daß im zusammenwachsenden Europa das bisher in der ehemaligen Heimat unterdrückte Interesse am kulturellen und wirtschaftlichen Wirken der früheren deutschen Mitbürger auch wieder erwachen wird.
Es könnte ja sein, daß die weitsichtigen Worte des Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Havel, die seine Rede vom 17.Februar 1995 in der Karls-Universität enthielt: "...wie es manchen Tschechen nicht leicht fällt....... sich einzugestehen, welchen Schaden sie der Demokratie und dadurch auch sich selbst zufügten, indem sie nach dem Kriege die Idee der Vertreibung der Deutschen annahmen", daß diese Worte eines Tages besseres Verständnis bei seinen Landsleuten finden wird, als es bisher der Fall ist.
("..jako pro mnohé Čechy...není lehké přiznat si, jak ublížili
demokracii, a tím i sami sobě přijetím myšlenky poválečného vyhnání Němců
z jejich domova.")
Wir versuchen deshalb auch den Heimatgedanken auf europäischer Ebene im Interesse der
Völkerverständigung zu erhalten und zu pflegen.
Seit der Wende des Jahres 1989 werben wir für Fahrten nach Brünn. Sie dienen der Verständigung mit unseren früheren Mitbürgern, der Pflege erhalten gebliebener Kontakte und der Anknüpfung neuer Beziehungen. Auf dieser privaten Ebene konnten beachtIiche Erfolge im Sinne der Völkerverständigung und Aussöhnung erzielt werden.
Im Jahre 1953 übernahm die Stadt Schwäbisch Gmünd die Patenschaft über den deutschen Anteil der Stadt Brünn und die aus Brünn vertriebenen Deutschen.
Dort befindet sich auch das "Brünner Heimatmuseum" (im Prediger; derzeit nicht zu besichtigen), die Weihestätte im Heilig-Kreuz-Münster mit einer Nachbildung des Gnadenbildes der Schwarzen Mutter Gottes von Altbrünn, das Johann Gregor Mendel - Denkmal, das Weiße Marterl, wie es einst in der Neustift in Brünn stand, der Brünner Brunnen mit einem Modell der Kaplan-Turbine (derzeit ausgelagert) und eine Gedenktafel zur Übernahme der Patenschaft im Jahre 1953.
Aber auch in Österreich und in Brünn initiierte oder förderte die
BRUNA Stätten der Erinnerung an Brünn und an die Vertreibung. In Österreich errichtete die BRUNA 1989 eine Gedenkstätte
in der Deutsch-Ordens-Kirche in Wien. Ein Brünner Marterl steht in Wolkersdorf /N.Ö. Es gibt zahlreiche Gedenkstätten für
die Opfer des Todesmarsches, die vom Österreichischen Schwarzen Kreuz betreut werden.
In der Heimatstadt konnte 1992 in der St. Jakobskirche in Brünn eine Gedenkstätte errichtet werden. Das Österreichische Schwarze Kreuz schuf mit finanzieller Unterstützung der BRUNA ein Mahnmal an einem der Massengräber in Pohrlitz, in dem Opfer des Todesmarsches ruhen. Am 27. Mai 1995 wurde im Klostergarten von Altbrünn ein Gedenkstein enthüllt, der an die Vertreibung erinnert.
Wenn Sie Interesse am deutschen Brünn haben, nach Schwäbisch Gmünd oder einen anderen
der erwähnten Orte kommen, schauen Sie sich doch das eine oder andere an.
Übrigens: Wenn Sie in Brünn geboren wurden, noch nicht Mitglied
der BRUNA sind, es aber werden wollen: Ein paar Zeilen an mich genügen. Auch
"Nicht-Brünner" sind herzlich willkommen.
Als verbindendes Band für alle, die sich zu Brünn bekennen oder für Brünn interessieren gibt die BRUNA seit 1948 den "Brünner Heimatboten" heraus, der sechsmal im Jahr erscheint.
Eine ganze Reihe von Publikationen über das Deutsche Brünn wurden In den letzten Jahrzehnten von der BRUNA herausgegeben. Die neueste Ausgabe ist eine Dokumentation über den "Brünner Todesmarsch" 1945. An Hand von Dokumenten wird nachgewiesen, wie es zur Vertreibung kam. Durch Zeugenaussagen werden die Ereignisse in Brünn nach Kriegsende geschildert.
Wenn Sie etwas bestellen oder den "Brünner Heimatboten" abonnieren wollen (Jahresabo 23.- €), wenden Sie sich an
BRUNA- Buchversand c/o Otto Bauer, Osterholzallee 83/1 in D-71636
Ludwigsburg.
(Bestellschein am Ende der Bücher- Seite)
Kontaktadresse:
Dr. Rudolf Landrock, Bundesvorsitzender, Venantiusstr. 12, 53125 Bonn
Fon: (0228) 24 33 834
E-Post: Rudolf.Landrock@gmx.de
| Ja, ich möchte die Satzungsziele und Aufgaben der BRUNA: |
| Wachhalten der Erinnerungen an die besonderen kulturellen, gesellschaftlichen und strukturellen Eigenarten des Brünner Deutschtums, Förderung des Europagedankens |
| unterstützen und dazu die Mitgliedschaft erwerben. |
| (Jährlicher Mindestbeitrag EUR 15,00) Jahresbeitrag nach Selbsteinschätzung EUR ................. |
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| Zu senden an den BRUNA – Bundesvorsitzenden : Dr. Rudolf Landrock, Venantiusstr. 12, 53125 Bonn |